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Impuls für den Alltag
17.2.2026
3 min
Schick die Söhne in die Wüste!
Bildunterschrift: Text hier

Schon mal von den Söhnen der Ketura gehört? Das waren die Söhne Abrahams, die er nach Ismael (mit Hagar) und Isaak (mit Sara) nach Saras Tod mit seiner neuen Frau Ketura bekam: Simran, Jokschan, Medan, Midian, Jischbak und Schuach.

Vor seinem Tod war es Abraham sehr wichtig, eine Sache bezüglich dieser Söhne zu klären:

Und den Söhnen der Nebenfrauen, die Abraham hatte, gab Abraham Geschenke; und er schickte sie, während er noch lebte, von seinem Sohn Isaak weg, nach Osten in das Land des Ostens.

— 1Mo 25,6

Ein Vater schickt seine Söhne weg? Ist das eine vorbildliche Aktion? Wir müssen ein paar Jahre zurückblicken …

Zu Beginn seiner Geschichte mit Abraham versprach Gott ihm, ihn zu segnen und zu einem großen Volk zu machen.

Dabei bestimmte er klar und deutlich allein Isaak zum Erben dieses Segens:

Und Gott sprach: Nein, Sara, deine Frau, wird dir einen Sohn gebären. Und du sollst ihm den Namen Isaak geben! Und ich werde meinen Bund mit ihm aufrichten zu einem ewigen Bund für seine Nachkommen nach ihm.

— 1Mo 17,19

Zurück zu den Söhnen der Ketura: Simran, Jokschan, Medan, Midian, Jischbak und Schuach. Mindestens Midian ist uns bekannt als späterer Feind Israels, als Gegner von Isaaks Nachfahren.

Abraham zeugte also nach Isaak mit Ketura noch weitere Söhne, die den Segensträger Isaak später bedrängen würden.

Obwohl Abraham sicher alle seine Söhne liebte, vertrieb er sie noch zu Lebzeiten von seinem Sohn Isaak. Ismael war zu diesem Zeitpunkt längst auf Saras Befehl hin weggeschickt worden (1Mo 21,10-12).

Was können wir von Abrahams Aktion lernen?

Wir müssen Segens-Störquellen konsequent beseitigen – selbst wenn wir sie lieben!

Es erscheint lieblos von Abraham, seine Söhne aus dem Land der Verheißung zu schicken. Aber es war richtig, weil Gottes Segen sonst behindert worden wäre.

Hier ein radikaler Merksatz – auf Englisch, damit es passt. 😉

K ill
E verything
T hat
U ndermines
R eally
A wesome
H eritage

Übersetzt: Vernichte alles, was dein wirklich beeindruckendes Erbe untergräbt.

Welche App, welche Serie, welche schlechte Beziehung willst du – obwohl du sie liebst – heute radikal „in die Wüste schicken“, damit Gottes Wirken, geistliche Frucht und seine Ziele mit deinem Leben nicht durch sie behindert werden?

Warte nicht damit! Hätte Abraham gezögert, hätten sich diese Söhne breitgemacht, und es wäre immer schwerer geworden, diese „Segensdämpfer“ zu beseitigen …

Nathan Fett
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